Grabstein von Maria Catterina Zanini im Kreuzgang des Grazer Franziskanerklosters Unbekannt, o. J.

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Voriges Objekt Madonna mit Christuskind „Hl. Blasius und Benedikt“, Altargemälde der ehemaligen Kapelle im Admonterhof zu Graz

Wie das Italienische nach Graz kam

Dieser Grabstein von Maria Catterina Zanini befindet sich im Kreuzgang des Grazer Franziskanerklosters. Im Zuge der Gegenreformation forcierte der Grazer Hof die Einwanderung von Menschen aus dem katholisch-romanischen Teil Innerösterreichs. Adelige, Hofbeamte, Bauleute, Kunstschaffende und Kaufleute wie die Familie Zanini brachten neben einer streng katholischen Gesinnung auch südliche Bräuche und die Renaissance als Kunststil nach Graz. Anfang des 18. Jahrhunderts errichteten sie sich ein eigenes Gotteshaus, die „Welsche Kirche“ am Griesplatz.

Abguss: Erika Thümmel, 2012
93,4 × 60,5 × 5 cm
GrazMuseum / Foto: Edin Prnjavorac